In unserem Beitrag möchten wir aufzeigen, wie vor allem Verleger neue Online Werbekunden gewinnen und dauerhaft als solche binden können. Zunächst schauen wir auf die Probleme, mit denen viele – wenn nicht sogar die Mehrzahl der Verleger derzeit und in Zukunft sogar verstärkt zu kämpfen haben.

Probleme

Lösungen / Ideen

Sinkende Print-Auflage

Nahezu konstant sinkende Print Auflagen und die oft beschworene “Gratis-Kultur” der deutschen Online Konsumenten bringen Verleger immer mehr in Bedrängnis. Die neue Wunderwaffe: Paywalls – also Online-Artikel nur gegen Gebühr zugänglich zu machen – greift leider nur wenig und bringt Verlegern nicht ausreichend Geld, um Redaktionen langfristig weiter beschäftigen zu können. Entlassungen und Umstrukturierungen sind die Folge.

Dresden: Stellenabbau und mehr Inhalte aus Hannover

Nach Flurfunk-Dresden-Informationen sind die rund 25 Mitarbeiter in der Redaktion der “Dresdner Neueste Nachrichten” von Planstellenkürzungen im Bereich um die 30 Prozent betroffen. Welche Stellen genau wegfallen, soll in den kommenden Wochen verhandelt werden – erste Positionen sind bereits schon jetzt nicht wieder besetzt worden.

Künftig werden außerdem noch mehr Inhalte der “Dresdner Neueste Nachrichten” wie auch der “Leipziger Volkszeitung” in Hannover produziert. Denn das Konzept “Madsack 2018″ sieht eine starke Zentralisierung überregionaler Inhalte für die Regionalzeitungen vor – diese werden von der in Hannover ansässigen Zentralredaktion “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (kurz “RND”, in den Lokalredaktionen gern auch schon mal “Reichnachrichtendienst” genannt) produziert.“ (http://www.flurfunk-dresden.de/2014/05/22/madsack-2018-stellenabbau-bei-dnn-und-lvz-umbau-der-lvz-redaktion/)

Sicher – mal ist „Landlust“ ein Gewinner in puncto Auflage – dann wieder ist „Bild“ der Verlierer. Was zählt und vor allem nachvollziehbar ist: Die Zahl der Print-Leser wird in Summe immer weiter sinken und damit einhergehend das heiß geliebte Geschäft mit den Print Anzeigen. Zwar versuchen Verbände der Zeitungs- und Zeitschriften Verleger noch immer diesen Trend zu verharmlosen und rechnen sich theoretisch Zahlen zusammen. „Pro Haushalt wird eine Zeitung mehrfach gelesen – somit erreichen Sie weit mehr Personen, als die Zahl der Auflage widerspiegelt“. Na ja – und bei vielen Haushalten kommt der Paketdienst, Postbote, Freunde, Bekannte etc. die natürlich auch diese Zeitung und damit Ihre Werbung sichten werden … (?).

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Statistik: Entwicklung der verkauften Auflage der Tageszeitungen in Deutschland von 1991 bis 2013 (in Millionen Exemplaren) | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Wenn auch nicht so imposant negativ, so ist aber auch im Bereich der Fachzeitschriften deutlich ein Abwärtstrend zu beobachten. Wer die Quartalszahlen im Blick behalten möchte, sollte http://meedia.de/ besuchen. Dort werden stets die neuesten Zahlen veröffentlicht und auch sonst ist die Seite eine interessante Quelle für Informationen aus der Medienbranche.

„Von den der IVW-Auflagenkontrolle angeschlossenen Fachzeitschriften wurden aktuell durchschnittlich 11,69 Mio. Stück und damit 2,93 Prozent weniger Exemplare als im Vorjahreszeitraum verkauft (12,04 Mio. Verkäufe im 2. Quartal 2013). Im gleichen Zeitraum sank die insgesamt verbreitete Auflage der Fachpresse deutlich moderater um 0,77 Prozent auf aktuell 21,73 Mio. Exemplare.“ (Quelle: http://www.ivw.eu/index.php?menuid=37)

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Suchmaschinen

Zunehmend wird das Internet für die Informationsgewinnung genutzt. Das gute Geschäft im Print-Bereich lässt sich nicht auf den Online Sektor übertragen, da es die oben erwähnte Gratiskultur scheinbar nicht zulässt, aber auch, weil die lokale (Zeitungen) oder auch die fachliche (Fachmagazine) Konkurrenz nur ein Klick weit entfernt ist.

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Google bleibt Nummer eins bei Online WerbungAllein im Bereich Online Advertising schnappen sich die Suchmaschinen – darunter der Platzhirsch Google – schon heute knapp 50% der Erlöse. Da bleibt nicht mehr viel übrig für die gebeutelten Verleger. Langweilige Banner, die auf “Visits” kalkuliert sind, lassen sich immer schwerer verkaufen. Eigentlich klar: Wer online Werbung schalten möchte, der will entweder konkrete Zahlen und Ergebnisse und nur dafür bezahlen (DIE Erfolgsgeschichte von Google) – oder hat noch immer keine Ahnung, wie Online Werbung funktioniert und wofür es sich lohnt, Geld auszugeben.

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AdBlocker

Noch lassen sich Banner und Co. den Online Werbekunden verkaufen. Aber die Zahl der „ausbüchsenden” Leser oder WebSite Besucher wächst scheinbar unaufhaltsam. Mit AdBlockern (wie z.B. dem wohl von WebSite-Betreibern mit Werbeeinblendungen meist gehassten Tool AdBlock Plus) können WebSite Besucher einfach und komfortabel die Werbung auf den besuchten WebSites automatisch ausblenden lassen. Aber nicht nur das – AdBlock Plus gibt dem Benutzer auch noch einen Hinweis, wie erfolgreich es gearbeitet hat und wie viele Werbeanzeigen auf der in dem Moment besuchten Seite nicht dargestellt werden. Manch ein Benutzer freut sich gar zu sehen, wie viele Werbeeinblendungen AdBlock Plus seit seiner Nutzung dem Benutzer „vorenthalten“ hat. Die Zahl der Downloads von AdBlock Plus allein für den Browser Firefox ist imposant. Allein für diesen Browser wurde das Tool über 270 Millionen mal heruntergeladen und täglich nutzen knapp 20 Millionen Firefox Benutzer allein AdBlock Plus, um aus ihrer Sicht lästige Werbung nicht anzuzeigen.

adBlockPlus

Wer die aktuellen Zahlen für den Download des AdBlockPlus Plugins für Firefox einsehen möchte (https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/statistics/?last=365)

Wie die Betreiber von golem.de dem Problem begegnen möchten

IN EIGENER SACHE Bitte schalte deinen Adblocker aus! Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma. (http://www.golem.de/news/in-eigener-sache-bitte-schalte-deinen-adblocker-aus-1305-98523.html)

Lösungen

Wer z.B. nach dem Erfolgsmodell Axel Springer fahndet, muss sich sicher erst einmal „die Augen reiben“.

Axel Springer sieht eine symbolische Wegmarke erreicht: Im 1. Quartal des Jahres setzte der Medienkonzern erstmals mehr als jeden zweiten Euro mit digitalen Geschäften um.

Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass Axel Springer nicht DIE eine Lösung verfolgt und sich als Verlagshaus nicht auf den Einsatz von Paywalls und klassischer Online Werbung begnügen konnte, um diese Erfolgsmeldung Realität werden zu lassen. Vermarktungs- und Rubrikangebote, die mit journalistischen und klassischen Geschäftsfeldern von Verlegern nichts zu tun haben, tragen einen mehr als nennenswerten Anteil zu den Erlösen bei (z.B. Idealo, Immonet, Autohaus24).

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Thema Ausbildung – regionaler Ansatz

Regionale Zeitungsverleger, die nicht – wie Axel Springer – in der Lage sind, überregionale Vermarktungs- und Rubrikangebote Online zu etablieren, können dennoch interessante regional relevante Online Angebote erschaffen und ihre Online Werbeerlöse signifikant steigern. Das Thema Ausbildung ist ein höchst regionales Thema. Die Mehrzahl der regionalen Betriebe sucht händeringend nach den Besten Absolventen des aktuellen Jahrgangs, um ihre Ausbildungsplätze optimal zu besetzen und den eigenen Nachwuchs an Fachkräften zu sichern. Dass diese Aufgabe zunehmend schwerer wird hat nicht nur mit der beschworenen Bildungsmisere zu tun – auch der demografische Wandel und der regionale Strukturwandel bringen ihren Anteil mit ein. Bei der Suche nach einer beruflichen Veränderung ist ein Wohnortwechsel seltener das K.O. Kriterium. Bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz sieht dies in der Regel anders aus. Hier wird zunächst nach einem regionalen Anbieter recherchiert.

Mit einer virtuellen Job- und Ausbildungsmesse Werbekunden langfristig gewinnen

Viele regionale Verlage bieten bereits z.B. Print-Beilagen, Sonderveröffentlichungen und periodische Online Beiträge zu den Zeiten, in denen der Ausbildungsmarkt aktuell ist. Mit einer virtuellen Ausbildungsmesse können sie ein zentrales Portal und einen Online Treffpunkt für suchende Jugendliche und regionale Betriebe umsetzen.

Regionale Betriebe erhalten nicht nur einen Platz für ihr Logo und vielleicht noch einen kleinen Textbereich zur Formulierung ihres Ausbildungs- und Jobangebotes. Statt dessen kann das Unternehmen sich ausgiebig multimedial präsentieren und direkt auf der Plattform mit den Jugendlichen in Kontakt treten. Passt das Angebot und die Chemie zwischen beiden Parteien, lädt der interessierte Bewerber seine Bewerbungs-Unterlagen direkt auf das Portal, das die sofortige Zustellung an den Betrieb organisiert.

Stellenmarkt

© cirquedesprit / fotolia.com

 

Mit dem Einsatz einer virtuellen Job. und Ausbildungsmesse können beliebig viele regionale Unternehmen als Werbekunden gewonen werden. Betriebe, die permanent auf Job- und Ausbildungs-Nachwuchs angewiesen sind, werden als Werbe-Abonnenten gewonnen. Moderne Plattformen wie z.B. EXPO-IP erlauben es den Betrieben, eigenständig den eigenen Werbe- und Newsbereich (virtueller Messestand) zu administrieren. Durch die nahtlose Integration der Plattform in bestehende eigene Webportale ist sofort für jeden WebSite Besucher die virtuelle direkt nutzbar. Wer noch mehr Integration möchte, greift zusätzlich auf die verfügbaren Widgets zurück, um noch mehr Aufmerksamkeit für seine Werbekunden zu erzielen.

Das Thema Job- und Ausbildungsmesse ist nicht nur ein regionaler „Dauerbrenner“ – es eignet sich auch hervorragend für begleitende Aktivitäten.

  • Kooperationen mit regionaler IHK, HWK, Gewerbeverein, Stadten und Kommune
  • Redaktionelle Berichterstattung von z.B. Berufbildern, regionaler Wirtschaftsentwicklung etc.
  • Ratgeber für die Berufswahl, Bewerber-Beratung, Zukunfschancen

Die Liste ist lang und die Ideen vielfältig; sie bieten redaktionell viele Themenfacetten, die begleitend in allen verfügbaren Medien genutzt werden können. Zusätzlich bietet eine virtuelle Job- und Ausbildungsmesse die Chance, ggf. verloren gegangene Erlöse aus dem Bereich Stellenangebote wieder zurückzugewinnen. Eine positive Reputation und neue – oder reaktivierte Kontakte zu potentiellen Werbekunden bringt es allemal.

Beispiel: Virtuelle Ausbildungsmesse der Schaumburger Nachrichten „Stand alone Portal“

Beispiel: Virtuelle Ausbildungsmesse des Verlags InFranken -in unserer WebSeite integriert

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Thema Branchenportal – Ansatz für Fachverleger

Nicht selten bieten Fachverleger  neben Fachmagazinen auch  spezialisierte Online Informationsportale für die interessierte Branche. Hier wird Neues aus der Branche berichtet – neue Erkenntnisse, Verfahren oder auch Personalien vorgestellt. Ein umfassender Marktüberblick von Herstellern, Dienstleister und Anbieter branchenrelevanter Lösungen ist aber eher die Seltenheit – dabei könnten hier für alle Beteiligte Mehrwerte geschaffen werden.

Werbekunden gewinnen und Branchennews erhalten

Mit dem Einsatz einer virtuellen Fachmesse entsteht ein umfassendes multimediales Branchenportal und zentraler Treffpunkt. Neben redaktionell aufbereiteten Themen werden News, Produkt- und Leistungsdaten von Ausstellern automatisch gesammelt, dargestellt und indiziert. Fachbesucher finden an einer zentralen Stelle alle marktrelevanten Informationen und können direkt mit Anbietern in Kontakt treten.

Wer fachspezifische Dienste und Produkte anbietet, sucht nach optimalen Werbemöglichkeiten direkt in seiner Zielgruppe. Hersteller von z.B. Zahnarztstühlen möchten sicher ausschließlich  Entscheider von Zahnarztpraxen ansprechen. Wer online ein entsprechendes Fachportal betreibt kann mit einer virtuellen „Dental-Messe“, die nahtlos in das Fachportal eingebunden ist, attraktive Werbeplätze vermarkten. Gerade erklärungsbedürftige Produkte und Lösungen lassen sich mit multimedialen Medien wie Videos, Bildergalerien – oder über Live Online Events (z.B. Webinare) wunderbar präsentieren. Wer auf seinem Fachportal Neuigkeiten, aktuelle UpLoads der Hersteller oder auch Terminankündigungen für Produktpräsentationen usw. integrieren möchte, nutzt z.B. die von EXPO-IP mitgelieferten Widgets. Das sorgt zum einen für zusätzliche Sichtbarkeit der Werbekunden – aber auch für hochinteressanten Branchen Content.

Das z.B. mit EXPO-IP erstellte multimediale Branchenportal eignet sich optimal, um Online Konferenzen durchzuführen – ähnlich den physischen Konferenzen. So lassen sich aktuelle Entwicklungen regelmäßig aufgreifen und mit dem Fachpublikum diskutieren.

Beispiel: Virtuelle Messe für Fonds-Anleger „Branchenportal – aktiv ab 01. September 2014“

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Thema Wirtschaftsförderung – regionaler Ansatz

Es muss nicht immer darum gehen, Gewinne zu erwirtschaften. Städte und Kommunen unternehmen – neben den Handels- und Handwerkskammern – viele Anstrengungen, um die regionale Wirtschaft zu stärken. Nach dem Motto: „Besser das Geschäft bleibt in der Familie“ wird versucht, Aufträge möglichst an regionale Firmen zu vergeben. So soll der Wirtschafts- und Warenkreislauf innerhalb des regionalen Gebietes verbleiben und dadurch die Region stärken.

Regionale Wirtschaftsförderung durch Information

Mit der EXPO-IP Plattform wird ein zentrales multimediales und interaktives Wirtschaftsportal gestaltet, auf dem regionale Firmen ihr Leistungsspektrum präsentieren samt Neuigkeiten zu ihren Produkten und Lösungen oder auch ggf. auf offene Stellen verweisen. Innerhalb eines solchen interaktiven Markplatzes bahnen sich häufig Geschäftsbeziehungen an mit Partnern direkt aus der eigenen Region. Aktive Wirtschaftsförderung wird nicht nur physisch „offline“ – sondern auch online betrieben und ist somit wesentlich effektiver.

Aus der Region

© VRD / fotolia.com

Das bekannte Firmenportal „Wer liefert was“ mag für den einen oder anderen ein „verstaubtes“ Image haben – aber es bringt auf den Punkt, was regionale Wirtschaftsförderung ausmacht. Eine zentrale Stelle zu bieten, an der sich Unternehmen über ihr Produkt- und Leistungsportfolio austauschen. Gleiches gilt für das „multimeldiale Anbieterverzeichnis“ der EXPO-IP. Unternehmen befüllen in Eigenregie ihren virtuellen „Stand“ mit Informationen wie Videos, Bildergalerien, Newstickern, Dokumenten und nutzen für die Interaktion und Kommunikation mit Besuchern z.B. den LiveChat.

 

Mit den mitgelieferten EXPO-IP „Widgets“ werden Unternehmens-News, Veranstaltungshinweise oder sonstige Mitteilungen der Unternehmen voll automatisch auf beliebig vielen Webseiten, wie z.B. der zentralen Webseite der Stadt / Kommune veröffentlicht. Jeder Unternehmens-Eintrag oder hochgeladenes Dokument im Portal wird innerhalb der Widgets überall dort angezeigt, wo das Widget implementiert ist.

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Thema Online Meetings und Konferenzen – Sprechstunden und Ratgeber

Das Veranstalten von Online Konferenzen und Online Kongressen kann ebenso zur aktiven Wirtschaftsförderung für die Region beitragen – so wie es in vielen Städten auch physich umgesetzt wird.

Messen, Kongresse, Tagungen, Roadshows, Lesungen, „Save the Date“ – wie auch immer Veranstaltungen genannt werden – sie sind ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftslebens, spülen den Veranstaltern satte Gewinne in die Kassen und bieten in der Regel eine interessante Plattform für den Austausch der Teilnehmer untereinander. Hier wird fast immer mit dem „Networking“ geworben.

Echtes Networking mit Live Online Events

Theoretisch könnte man auf einer Tagung „Networking“ betreiben – Online ist es aber weit einfacher und effizienter. So finden sich allein in der XING-Gruppe „Interactive Event Innovation“ über 2.700 Personen zusammen, die sich über das Thema Online Meeting austauschen.

Gerade für Verleger ist es heute unfassbar einfach, Online Live Veranstaltungen durchzuführen. Dennoch ist es noch eher die Ausnahme als die Regel, dass Verleger dieses interaktive Feld für sich entdecken. Erfolgreich sind in diesem Segment Fachverleger, die entweder einzelne Promotions für einzelne Hersteller umsetzen oder Online Live Seminare – häufig auch im Abo – veräußern.

Die wahrscheinliche Erklärung für die teilweise noch zögerliche Umsetzung von Online Events liegt im finanziellen Bereich. Noch sind Marktbeteiligte all zu oft bereit, für die Teilnahme an physischen Veranstaltungen relativ hohe Summen zu investieren. Veranstalter kommentieren dies meist mit der der Erkärung: „Unsere Branche möchte keine Online Events“. Dies erweist sich jedoch häufig als falsch – auf direkte Nachfrage hin – und es wird schliesslich eingestanden „mit Online Events würden wir unsere physischen Veranstaltungen kannibalisieren“.

Genau hier liegt die Chance für Betreiber von Fach- und Regionalen Portalen, sich jetzt als DIE zentrale Online-Plattform für seinen Bereich zu positionieren und Online Events mit begleitender virtueller Ausstellung zu bieten. Nahezu alle physischen Veranstaltungen können online abgebildet und zudem als Ergänzung zur physischen Variante genutzt werden –  und das weit kostengünstiger. Neben Online Messen, Online Kongressen, Online Tagungen etc. lassen sich aus dem Dialog z.B. mit Online „Ratgeber“ Meetings und Online Sprechstunden wertvolle Informationen transportieren – auf beiden Seiten – denn wer Sprechstunden und Ratgeber im Dialog umsetzt, erfährt sofort anhand der Teilnehmerzahl, was die Zielgruppe erwartet und welche Informationen gewünscht werden.